Unsere Störche - Das Symbol der "Alten Molkerei"

wurst

Storch 1 An den Industriekomplex der einstigen Molkerei erinnert heute nur noch der Schornstein. Er beherbergt den ältesten und bekanntesten Mieter – den Weißstorch. Spätestens Anfang Mai werden die Stative der Hobby-Ornithologen positioniert, langsam fahrende, mit dem Blick zum Schornstein gerichtete Autofahrer (noch gab es keine Auffahrunfälle in den letzten 10 Jahren!) und Busse mit Schulkinder halten dann extra an um die Ankunft der Störche zu bewundern. Das hohe Bauwerk ließen Nachtweys im Jahr 2004 sanieren, ein Zeichen dafür, dass sich Gewerbe und Naturschutz nicht ausschließen.  Durch Klappern mit dem Schnabel verständigt sich der Storch. Geklappert wird zur Begrüßung und zur Verteidigung gegen Nestkonkurrenten. Auch beim Balzritual wird lautstark geklappert.

 

Storch 2 Ein gutes Nahungsangebot finden die Störche auf den Wiesen und Felder ringsum die Alte Molkerei. Der Storch sucht dann nach  Regenwürmern, Insekten, Fröschen, Mäusen und Fischen. Blitzartig kann er beim Suchen seiner Beute mit dem Schnabel zustoßen. Weißstörche brüten in der Regel jahrelang auf demselben Horst. So können sich Männchen und Weibchen alljährlich im Frühjahr am Nest vom Vorjahr wieder treffen. Die Jungstörche kehren erst nach ungefähr zwei Jahren zu ihrem Geburtsort zurück. 

 

Storch 3 Jedes Jahr legt der Storch lange Strecken zwischen seinen Brut- und Winterquartieren in Afrika zurück. Das ist eine Entfernung von etwa 10.000 km. Seinen Weg Richtung Süden tritt der Storch bereits Ende August an. Bis dahin müssen die jungen Störche auf die lange Reise vorbereitet sein. Der Storch gilt in vielen Erzählungen als Glücksbringer – so auch für die Aktivitäten der Alten Molkerei!

 

LogoMolkerei Das Logo der "Alten Molkerei"